Sinenbrot (Kletzenbrot, vegan)

So wird das gute Teil von der U2 Generation offenbar genannt 😀

Eher aus einer Not heraus, habe ich das Brot gebacken – es waren nämlich Kletzen in meinem Gemüsekisterl, das uns im Winter wöchentlich mit Vitaminen versorgt. Und was liegt da näher, als Kletzenbrot – vor allem weil Rosi das ja bis zum Umfallen essen kann. Das Basisrezept hab ich vom guten, alten St. Martiner Kochbuch, nur leicht abgewandelt, damit es nicht so lang dauert, und Nüsse hatte ich auch keine daheim 😀

Also hier das Rezept für 2 Laibchen, die man auch wunderbar einfrieren kann:

Was brauchst du?

  • Knetmaschine von Vorteil
  • 500g Roggen/Dinkel (frisch gemahlen)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Lebkuchengewürz (habe das von Brecht verwendet)
  • 100g Honig oder Agavendicksaft
  • ~250g Kletzen (getrocknete Birnen)
  • ~150g Rosinen
  • ~ 150g Dörrzwetschgen
  • ~ 1/2 Liter Wasser

Instruktionen

  1. Alle Trockenfrüchte relativ klein schneiden und mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und ca. 1/2 Stunde quellen lassen.
  2. Inzwischen die restlichen trockenen Zutaten vorbereiten und in eine Rührschüssel geben.
  3. Auch der Agavendicksaft darf zum Mehl.
  4. Dann die Trockenfrüchte mit einer Schöpfkelle aus dem „Sud“ holen und ins Mehl geben.
  5. Knetmaschine auf niedrigster Stufe einschalten und den noch lauwarmen „Sud“ zum Teig geben, bis ein relativ zäher Zeig (ähnlich Brotteig) entstanden ist.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf 2 Häufchen verteilen (das werden später die Laibe) und ein bisschen gehen lassen
  7. Backofen auf 190°C vorheizen (bei mir heißt das Programm Heißluft mit Ringheizkörper).
  8. Brote einschießen und Temperatur auf 180°C verringern. Ich gebe dann meistens noch ein Tässchen Wasser hinein, damit die Luftfeuchtigkeit stimmt. 50 Minuten werden die Brote gebacken und müssen vollständig auskühlen, bevor man sie anschneiden kann.

Bild folgt demnächst 😉

Alles Liebe und einen schönen (Back-) Sonntag!

Angi

p.s.: Die Hormone haben jetzt voll zugeschlagen. Wir bauen gerade neue Regale im Keller, und planten kürzlich die neuen Gartenprojekte für dieses Jahr: Hühnerstall, Baumhaus mit Schaukel und Rutsche, Gewächshaus aus Oma/Opa’s alten Fenstern, diverse Türen und Regale für unsere Außen-Geräteräume, ein Bioto. Wenn ich das so lese, könnte man glauben, wir haben einen landwirtschaftlichen Betrieb zu Hause. Leider nein. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😀

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