Category Archives: Rezepte

Allerheiligen Stritzel 2015

Hallo ihr Lieben – leider ein bisschen spät deshalb Allerseelenstritzel :D,

wie viele von euch wissen, haben wir 2 Hühner, Henni und Marie Curie. 2 richtige Laushühner kann man sagen, aber ich sehe es mal so, dass sie für mich die Gartenarbeit machen :D. Ihr Lieblingsort ist der Komposter, sie scharren und picken und für uns ist es eine richige Freue ihnen dabei zuzusehen. Hühner bringen auch massenhaft Eier mit sich die es zu verbrauchen gibt. Heute haben wir zwar nur eines zum Bestreichen der Stritzel verwendet, aber das Rezept ist so gut, dass ich es unmöglich vorenthalten kann.

Ich hielt mich an das von Christian Ofner, im wesentlichen. Nur beim Mehl hab ich getrickst. Ich hab 1. die doppelte Menge gemacht und 2. statt 1020g Weizenmehl nur 200g Weizenmehl (universal) und 810g frisch gemahlenen Dinkel verwendet. Ja ich weiß, ist trotzdem Weizen drin, aber ohne das weiße Mehl habe ich schon Stritzel produziert, mit denen man jemanden erschlagen konnte – hihi. Das Weizenmehl macht den Stritzel schön flaumig und auch die Verarbeitung (mit Kinderhänden) einfacher. Rosi muss natürlich helfen – Germteig ist ja sowieso das Beste zum Kneten.

Viel Spaß beim Nachbacken jedenfalls 🙂

Alles Liebe, Angi

 

 

Selbstgemachtes Nutella #diy #vegan #healthy @chocolatecoveredkatie

Selbstgemachtes Nutella #diy #vegan #healthy @chocolatecoveredkatie

Rezept ist hier zu finden 🙂

http://chocolatecoveredkatie.com/2012/01/09/better-than-nutella/

 

Alles Liebe, Angi

Ja Hoppla: Osterdeko und Backwaren – völlig vergessen

Heute habe ich für euch einen Sammelbeitrag für Osterdeko und Backwaren vorbereitet. Ich starte wie zu Hause am Basteltisch und ende dann in der Küche:

Rosi und ich haben eine hübsche Osterhasen Girlande für die Küche gebastelt. Dafür habe ich mit dem Schneideplotter so an die 40 Hasen ausgeschnitten, Watteschwänzchen draufkleben, lochen und auffädeln…

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Und viele Karöttchen um den lieben Hasen bei Laune zu halten:

Unsere 2 neuen Haustiere, Marie Curie und Bruce Springsteen (ja, sie ist trotzdem ein Mädls, aber das ist so ähnlich wie bei Chuck Norris) haben uns dabei geholfen, die Eier-Vorräte aufzustocken:

Wir haben auch schon fleißig Pinzen gebacken, nach diesem sehr empfehlenswerten Rezept: http://www.derbackprofi.at/rezept/rezeptsammlung/detail/bio-butterpinzen.html

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Hier kann ich übrigens wirklich frische Hefe und ein Thermometer empfehlen, dann gelingt es bestimmt.

So, damit ich das dann auch mal gepostet hätte knapp 2 Monate NACH Ostern 😀

Alles Liebe, Angi

 

Warum ich gerade so wach bin und 2 Rezepte für grüne Smoothies

Das kann ich euch verraten. Wer mich kennt, weiß, dass mein Babybäuchlein mittlerweile schon ein ausgewachsener Bauch ist und unsere kleine Familie freut sich schon riesig auf das Baby. Allerdings war/ist diese Schwangerschaft etwas anders, als die erste. Ich vertrage/vertrug nämlich leider kein einziges Vitaminprodukt. 5 Minuten nach Einnahme, egal ob vor/während/nach/zwischen/zu den Mahlzeiten, wurde mir heiß, der Magen krampfte und ich lief schon wieder auf’s, sagen wir mal, Häuschen. Ich habe dabei alle namhaften ausprobiert, Femibi**, Präg**vit und Pure En***sulations. Leider nein.

Natürlich hab ich deshalb versucht, besonders viel Gemüse und Obst zu essen, aber irgendwie, naja, ihr wisst ja, Schwangerschaft und so…Ich hatte jedenfalls immer das Gefühl nicht gesund genug zu essen, obwohl ich mir (fast) jeden Tag einen grünen Smoothie zu Gemüte führte.

Und dann hab ich recherchiert – und nachdem ich die Pflegeprodukte von RINGANA schon länger verwendete, kannte ich das Unternehmen schon und entschloss mich, wieder mal ein Vitaminpäparat zu probieren. Mal sehen ob es da bleibt wo es soll 😀

Ich entschloss mich für die Packs Balancing (wegen dem Eisen), Packs Cleansing (wegen der Balaststoffe) und die Caps Omeaga 3 vegiplus- alles rein pflanzlich, keine synthetischen Vitamine – und soll ich euch was sagen – die bleiben unten!! Schon allein deshalb geht’s mir viel besser! Die Packs mische ich meistens in meinen täglichen Smoothie – die Caps nehme ich nach dem Frühstück ganz normal mit Tee ein. Und mir geht’s wunderbar!!

Ich bin wirklich begeistert von den Sachen und kann sie wärmstens empfehlen! Falls ihr Interesse habt, könnt ihr sie hier kaufen.

Und jetzt noch meine 2 Rezepte für grüne Smoothies:

Erdbeer -Kiwi-Spinat:
1 Tasse Kokoswasser
1 Tasse Erdbeeren (gefroren genommen)
1 Kiwi
1/2 Zitrone, ausgepresst
1/2 Tasse Petersilie
1 Tasse Blattspinat (hab 3 Würferl genommen)
+ 1 Pack Balancing

Traube-Banane-Vogerlsalat:
1/2 Tasse Kokoswasser
1 Tasse Vogerlsalat
1/2 Tasse grüne Weintrauben
1 Orange, geschält oder eine 1/2 Tasse Orangensaft
1 Banane (gefroren genommen)
1 Zitrone, ausgepresst
+ 1 Pack Balancing

Die sind echt lecker geworden – natürlich alles mit meinem Vitamix pulverisiert :D. Bei dem Grünzeug kann man natürlich auch Löwenzahnblätter und sowas nehmen, was als „Beikraut“ irgendwo im Garten wächst, wenn man sich halt damit auskennt…

Viel Freude beim Ausprobieren und Kosten & alles Liebe,
Angi

Sinenbrot (Kletzenbrot, vegan)

So wird das gute Teil von der U2 Generation offenbar genannt 😀

Eher aus einer Not heraus, habe ich das Brot gebacken – es waren nämlich Kletzen in meinem Gemüsekisterl, das uns im Winter wöchentlich mit Vitaminen versorgt. Und was liegt da näher, als Kletzenbrot – vor allem weil Rosi das ja bis zum Umfallen essen kann. Das Basisrezept hab ich vom guten, alten St. Martiner Kochbuch, nur leicht abgewandelt, damit es nicht so lang dauert, und Nüsse hatte ich auch keine daheim 😀

Also hier das Rezept für 2 Laibchen, die man auch wunderbar einfrieren kann:

Was brauchst du?

  • Knetmaschine von Vorteil
  • 500g Roggen/Dinkel (frisch gemahlen)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Lebkuchengewürz (habe das von Brecht verwendet)
  • 100g Honig oder Agavendicksaft
  • ~250g Kletzen (getrocknete Birnen)
  • ~150g Rosinen
  • ~ 150g Dörrzwetschgen
  • ~ 1/2 Liter Wasser

Instruktionen

  1. Alle Trockenfrüchte relativ klein schneiden und mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und ca. 1/2 Stunde quellen lassen.
  2. Inzwischen die restlichen trockenen Zutaten vorbereiten und in eine Rührschüssel geben.
  3. Auch der Agavendicksaft darf zum Mehl.
  4. Dann die Trockenfrüchte mit einer Schöpfkelle aus dem „Sud“ holen und ins Mehl geben.
  5. Knetmaschine auf niedrigster Stufe einschalten und den noch lauwarmen „Sud“ zum Teig geben, bis ein relativ zäher Zeig (ähnlich Brotteig) entstanden ist.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf 2 Häufchen verteilen (das werden später die Laibe) und ein bisschen gehen lassen
  7. Backofen auf 190°C vorheizen (bei mir heißt das Programm Heißluft mit Ringheizkörper).
  8. Brote einschießen und Temperatur auf 180°C verringern. Ich gebe dann meistens noch ein Tässchen Wasser hinein, damit die Luftfeuchtigkeit stimmt. 50 Minuten werden die Brote gebacken und müssen vollständig auskühlen, bevor man sie anschneiden kann.

Bild folgt demnächst 😉

Alles Liebe und einen schönen (Back-) Sonntag!

Angi

p.s.: Die Hormone haben jetzt voll zugeschlagen. Wir bauen gerade neue Regale im Keller, und planten kürzlich die neuen Gartenprojekte für dieses Jahr: Hühnerstall, Baumhaus mit Schaukel und Rutsche, Gewächshaus aus Oma/Opa’s alten Fenstern, diverse Türen und Regale für unsere Außen-Geräteräume, ein Bioto. Wenn ich das so lese, könnte man glauben, wir haben einen landwirtschaftlichen Betrieb zu Hause. Leider nein. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😀

Schoko-Himbeer Muffins (chocolate chip raspberry muffins – vegan)

Hallo zusammen,

hier mal wieder ein kleines, feines Rezeptchen, weil Papa Muffins wollte und Rosalie dafür „Bitte bitte bitte bitte bitte“ beibrachte, und ich dann natürlich nicht anders konnte als backen 😀

Das Rezept hab ich durch Zufall im Internet gefunden und nach meinen Bedürfnissen abgeändert – das Ergebnis kann sich echt sehen lassen – sehr lecker, einfach und schnell. Hier findest du das Original, bei Sally’s Baking Addiction. Mein Rezept ist zum Vergleich Vollkorn, viel weniger Zucker und um einiges weniger Fett.

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Das brauchst du:

  • Rührmaschine

 

  • 3 Tassen Weizen, frisch gemahlen
  • 4 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 4 EL Leinsamen geschrotet, verquirlt mit 8 EL heißem Wasser (das sog. FlaxEgg)
  • 1/2 Tasse Birkenzucker oder Rohrohrzucker oder Kokosbblütenzucker (Birkenzucker verwendet)
  • 1 Tasse Pflanzenmilch (Reismilch verwendet)
  • 1/4 Tasse Rapsöl
  • 1/4 Tasse Apfelmus
  • 1 Schlückchen Vanilleextrakt / Amaretto / Rum (für Selbermacher: eine halbierte Vanilleschote in Vodka einlegen – nach 4 Wochen ist der Extrakt fertig)
  • 2 Handvoll Schokolinsen (von Metro, für Schokofondue)
  • 2 Handvoll Himbeeren, gefroren

Instruktionen

  1. Alle Zutaten bis Zimt miteinander verrühren – ich mach das immer gleich in meiner Mehlmahlschüssel
  2. In der Knetmaschinen-Schüssel alle Zutaten von FlaxEgg bis Vanilleextrakt verrühren – gut verrühren.
  3. Backofen auf 220°C vorheizen
  4. Mehlmischung zu Milchmischung geben und gerade so lange rühren, bis alles vermischt ist.
  5. Die Schokolinsen und Himbeeren händisch unterrühren
  6. Ich habe die Masse auf 10 Tulpenförmchen verteilt. Man kann aber auch 16 normalgroße Muffins machen oder 6 Jumbomuffins (wie im Originalrezept)
  7. Muffins für 5 Min bei 220°C in den Backofen. Nach 5 Minuten auf 190°C stellen und noch 30 bis 35 Minuten backen lassen.
  8. Schnell vor Mann und Kind verstecken ;-D

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Weil’s grad so gut passt – schneller SchokoBrownieKirschKuchen

Hallo ihr Lieben,

weil es grad so schön passt mit der Kirschenernte und so…ein schnelles Rezept, das Jung und Alt, mit und ohne Gebiss und sowieso jeden erfreut, weil es 1. sehr  gut schmeckt und 2. sehr leicht nachzumachen ist:

Was brauchst du?

  • Knetmaschine von Vorteil

 

  • 1 Tasse Dinkel – frisch gemahlen (oder anderes Mehl)
  • 1/3 Tasse Kakaopulver ungesüßt
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tasse (Planzen-)milch (Dinkelmilch verwendet)
  • 1 EL Essig
  • 1/2 Tasse Zucker (Birkenzucker verwendet)
  • 1/3 Tasse Öl (Sonnenblumenöl verwendet)
  • ein Schuss Amaretto
  • ein Schuss Vanillextrakt oder 2 TL Vanillezucker
  • 2 Tassen Kirschen entseint
  • 100g Kochschokolade, grob gehackt

Instruktionen:

  1. Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Alle Zutaten außer Kirschen und Schoko in der oben angegebenen Reihenfolge in eine Rührschüssel geben und mit der Maschine gute 2 Minuten durchrühren. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, da noch die Kirschen dazukommen.
  3. Kirschen unterheben und nochmal die Maschine aufdrehen – das zermatscht die Kirschen ein bisschen (was wir wollen)
  4. Schokowürfel unterheben und alles in eine gewünschte Form geben – ich habe eine normale Springform verwendet.
  5. Ca. 50 Minuten im Öfchen backen – Stäbchenprobe machen und wenn nix klebt, aus dem Backofen nehmen und ein Weilchen auskühlen lassen – danach sofort die Hälfte verschenken – sonst muss man alles selbst wegessen 😀

Viel Spaß beim Nachbacken!!

p.s.: Foto folgt bei nächster Gelegenheit 😉

Death of Chocolate Cupcakes, vegan

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Diesem Rezeptchen von Dani vom klitzeklein(es) Blog konnte ich unmöglich widerstehen. Also ran an die Messbecher und mal sehen was dabei rauskommt, war das Motto. Und tadaaaaaaaa, es hat geklappt, Rezept erfolgreich veganisiert 😀

Ich habe die Cupcakes, so wie bei Dani beschrieben, in Tulpenförmchen gebacken, die ich zuvor selbst hergestellt habe. Einfach Wachspapier, lebensmittelecht, in 15 mal 15 cm Stücke schneiden und ein Glas in der Größe deiner Muffinform-Löcher in die Mitte stellen. Nun 4 Mal falten, muss gar nicht regelmäig sein und in die Muffinform stellen. Fertüüsch!

Die Muffins sind wirklich sehr saftig, schokoladig und somit die ideale Basis für die noch bessere Schokocreme, die oben rauf kommt und bei der man den Fettgehalt am besten von Anfang an ignoriert 😉 Die Teigmasse reichte bei mir für 9 Cupcakes, die Creme auch. Na gut, dann fange ich einmal mit dem Teig an:

Für 9 Tulpenförmchen Cupcakes benötigst du also:

  • Knetmaschine oder Mixer

 

  • 1/2 Tasse Malzbier, Zimmertemperatur
  • 1/2 Tasse Öl (Rapsöl verwendet)
  • 40 g Kakaopulver
  • 3/4 Tasse Zucker (Rohrohrzucker verwendet)
  • 140 g Dinkel, frisch gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Leinsamen, geschrotet + 2 EL Wasser
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1/4 Tasse Pflanzenmilch
  • 1 TL Essig

Instruktionen:

  1. Zuerst „Buttermilch“ aus der Pflanzenmilch und Essig herstellen. Also den Essig in die Pflazenmilch geben und beiseite stellen. Dann den geschroteten Leinsamen mit 2 EL heißem Wasser verrühren und beiseite stellen.
  2. Backofen auf 170°C vorheizen
  3. Das Bier mit dem Öl mischen und Kakaopulver und Zucker einrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Buttermilch, Vanilleextrakt und Leinsamengemisch verrrühren und zu der Biermischung geben und gut verrühren.
  5. Zum Schluss den mit Backpulver vermengten Dinkel in die Bier-Mischung einrühren und alles gut ca. 2 Minuten rühren (Ich habe den Schneebesenaufsatz bei meiner Knetmaschine verwendet) Der Teig ist auch nach 2 Minuten noch immer sehr, sehr flüssig – was am Backergebnis aber nichts ändert, auch wenn man sich denkt, dass das nie ein Cupcake wird.
  6. Den Teig in die Tulpenförmchen leeren und in den vorgeheizten Ofen schieben und 30 Minuten backen.

Während die hübschen Teig-Hostessen vor sich hin backen, ist der ideale Zeitpunkt, um die Creme vorzubereiten.

 

Für die himmlische Schokocreme benötigst du:

  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 1/2 Tasse Margarine, Zimmertemperatur (habe Alsan verwendet)
  • 100 g Puderzucker (habe Birkengold verwendet)
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 2 EL Soja-Sahne (cuisine zum Kochen – also ungesüßt)

Instruktionen;

  1. Die Schokolade über dem Fläschchenwärmer Wasserbad schmelzen und wieder abkühlen lassen.
  2. Margarine cremig schlagen und Zucker und Kakao einrieseln lassen. Alles soll schön glatt gerührt sein.
  3. Ist die Schokolade abgekühlt, auch diese einrühren, sowie die 2 EL Soja-Sahne
  4. Ich fülle solche Sachen wie Frosting immer in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle und ziehe dann meine Kreise 🙂 Bitte das Frosting NICHT in den Kühlschrank geben vor der Verarbeitung – es braucht sicherlich 3 bis 4 Stunden bis es wieder Zimmertemperatur hat und verarbeitet werden kann. Die fertig gefrosteten Cupcakes dürfen hingegen schon in den Kühlschrank 🙂 Falls sie es so weit schaffen *g*

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Viel Spaß beim Nachmachen und nochmal DANKE an Dani für das wunderbare Rezept mit den wunderbaren Bildern!!

Schneller Bananen Schoko Kuchen (fast banana chocolate cake, vegan)

Hallo, kürzlich wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass das Thema Garten hier schwerstens vernachlässigt wird – ich weiß eh, aber das lag auch an der Jahreszeit. Ich muss euch aber nicht mehr länger mit Ausreden hinhalten, in meinem Gemüsegarten gedeiht schon und noch so einiges, bald dazu mehr 🙂

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Heute habe ich einen schnelle Bananenkuchen mit Schokolinsen gebacken, schnell gemacht, schnell gebacken und schnell verdrückt – hihi, nein, ein Foto hab ich schon noch ergattern können…

Das brauchst du für eine Mini Kastenform (ggf. verdoppeln):

  • 1 Tasse und 2 geh. EL Dinkel, frisch gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 2 zermatschte, sehr reife Bananen
  • 1/4 Tasse Öl (habe Kokosöl verwendet)
  • 1/4 Tasse Pflanzenmilch (habe Soja verwendet)
  • 1/4 Tasse Agavendicksaft
  • ein bisschen Vanilleschote gemahlen
  • Schokolinsen (die von Metro sind vegan)

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Instruktionen:

  1. Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, dann alle feuchten Zutaten zugeben und schön verrühren.
  2. Backofen auf 170° C vorheizen.
  3. Schokolinsen unterheben und in eine sehr kleine Kastenform füllen. Ich hab so Mini Backformen für den schnellen Kuchen zwischendurch, damit wir nicht 7 Tage daran essen müssen 😀
  4. Ca. eine halbe Stunde im Backofen auf mittlerer Schiene backen. Nach der Backzeit 10 Minuten in der. Form lassen und dann erst rausholen und fertig auskühlen lassen. Wir hatten aber auch schon solche Bananenkuchen, die gar nie ausgekühlt waren bevor sie für immer verschwunden waren 😉

Enjoy!

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Kleiner Nachtrag: Es ist 21:49 Uhr. Um 20:13 war das letzte Stückchen verschwunden 😀

Dinkel Osterbrot (spelt easter bread)

Ich tüftle schon die ganze Woche an einem Rezept für veganes Dinkel Osterbrot ohne Zucker und mit möglichst hohem Vollkorn-Anteil – da hab ich einiges an „Mitbringsl“ für nicht-wählerische Esser produziert, gell lieber Mann, liebe Schwiegereltern, liebe Arbeitskollegen und Arbeitskollegen vom Mann 😀

Das Rezept ist für eine ziemliche Menge Brot – ich habe aber festgestellt, dass man das Brot gut einfrieren kann und dass man dann den Würfel Germ gleich verbrauchen kann und nicht die eine Hälfte in Kühlschrank ranzig wird und zum Wegwerfen ist. Das wird insgesamt eine Teigmenge von ca. 1,5kg, also ein richtiges, steirisches Osterbrot.

Das brauchst du:

  • 1kg Mehl (Dinkel, ausgesiebt oder eine Mischung aus Vollkorn – ausgesiebt von max. 1:2)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 l Pflanzenmilch (ich habe Soja verwendet)
  • 60g Zucker (habe Kokosblütenzucker verwendet)
  • 60g Öl (habe Rapsöl verwendet)
  • 1 Würfel (42g) frische Germ
  • Zitronenschale
  • Vanillepulver
  • Rosinen

Instruktionen

  1. Milch, Zucker und Öl in einem Töpfchen mischen und warm machen, dann die Hefe hineinbröseln und warten bis alles schön zu gehen beginnt
  2. In der Zwischenzeit das Mehl vorbereiten, salzen und die Schale einer halben Zitrone abreiben und dazugeben. Auch das Vanillepulver und die Rosinen kommt jetzt dazu.
  3. Wenn die Hefe ordentlich schäumt, das „Dampfl“ zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert ein bisschen, also sicher 5 Minuten mit der Küchenmaschine Volldampf geben 🙂
  4. Den Teig zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen zum Gehen lassen. Nach einer Stunde einmal nachschauen gehen. Der Laib sollte sein Volumen in etwa verdoppelt haben. Nun mit Öl bestreichen.
  5. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  6. Das Backblech mit dem Osterbrot drauf in den heißen Backofen schieben und ein Tässchen Wasser reinschütten.
  7. GENAU 42min backen – danach aus dem Ofen nehmen und mit einem Geschirrtuch zudecken bis es vollständig ausgekühlt ist. Danach erst anschneiden und genießen 🙂