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Die Sache mit den Stillkindern und dem Schlaf – Fortsetzung 1

Nun habe ich das tolle Buch gelesen und auch brav dokumentiert. Wenn ihr übrigens auch so wie ich ein Kindle App Benutzer am iPad seid, dann kann man die im Buch enthaltenen Listen auch bequem auf der Homepage des Trias Verlags runterladen und ausdrucken 😉

Hier geht’s zu den Formularen.

Ich bin auch draufgekommen, dass es bei uns am Tagschlaf haperte und noch immer hapert, was sich momentan leider nur sehr schwer ändern lässt. Dennoch habe ich die Müdigkeitszeichen sehr genau beobachtet und prompt darauf reagiert. Ihr werdet es nicht glauben – das erste Mal ist Iris im Kinderwagen eingeschlafen!! Das schlafende Glück hielt leider nur die üblichen 30 Minuten, aber manche von euch wissen sicher, was eine Mama in 30 Minuten alles erledigen kann, oder? Vor allem wenn das kleine Baby nicht auf einem schläft 🙂 Zugegebenermaßen funktioniert das mit dem Kinderwagen nur, wenn die große Schwester fremdbetreut ist. Ich kann ja nicht auf das erste Gähnen des Babys reagieren indem ich sie ratzfatz mitanziehe und raus gehe, da hagelt es momentan Protest. Oder was soll frau machen, wenn die große Schwester gerade ihren Mittagsschlaf macht?! Die Rätsel des Lebens…

Nein, ich habe dann auch angefangen, mein Baby nach dem Stillen auf der Couch saft dort zu platzieren, was auch relativ gut geklappt hat. Schnell noch eine Festung gebaut, dass sie nirgends runterfallen kann und schwupps bin ich schon im Wäscheraum. Lieber mag ich ja die Kinderwagenlösung, da ich dann hemmungslos mit dem Geschirr kleppern kann, aber in der Not…na, ihr wisst schon…

Laut meiner Mama war ich bis zum Durchbrechen der Zähne übrigens auch eher von der Kurzschläfer-Sorte – mal sehen wie sich das noch weiter entwickelt.

Nun zum Nachtschlaf

Manchmal muss man ein Buch lesen und es geht einem der Knopf auf. So auch beim Nachtschlaf. Eigentlich ist es ja logisch, dass Baby sehr lang zum Einschlafen braucht, wenn die große Schwester in Hasen-Manier nebenan ihre Runden hüpft und Purzelbäume schlägt. Ich habe soweit alle aufwühlenden, ob positiv (das Gehüpfe der großen Schwester ist ja sooooo lustig für unser Baby) oder negativ (ich will meinen Pyjama nicht anziehen) gepolten Aktivitäten auf ein Minimum vor dem Schlafengehen reduziert. Auch die Uhrzeit hab ich um eine Stunde vorverlegt. Iris geht jetzt also um halb 7 schlafen (somit bleibt auch für die größere Schwester noch genügend Zeit mit Mama). Und sie schläft, ja kaum zu glauben, von halb 7 bis ca. 23 Uhr – stillen. Bis ca. 4 Uhr morgens – stillen. Bis ca. 6:45, stillen und danach stehen wir alle auf. Damit bin ich momentan höchst zufrieden. Übrigens hat auch unser Bedtime Chart die Sache mit dem Schlafengehen für die große Schwester sehr viel einfacher gemacht.

Vor allem die Stunden bis 23 Uhr sind mir sehr wichtig, da ich da an meinen Baustellen wie Bastelarbeiten, Nähkram und dem Blog arbeiten kann.

Ich hoffe ich konnte mit meinen Erfahrungen so manch einem ein wenig weiterhelfen und freue mich schon auf die ausgedehnten Mittagsschläfchen in ca. einem halben Jahr thihi

Alles Liebe, Angi

Dies ist ein persönlicher Beitrag mit Affiliate Link.

Unser Hauptabendprogramm oder Abendritual

Wie schon erwähnt lese ich gerade das Buch „The No Cry Sleep Solution“ von Elisabeth Pantley. Ich denke dabei aber nicht nur an unser Zwutschkerl, sondern auch die Zwetschke, sozusagen 🙂 Deswegen sind wir gerade zur Tat geschritten und haben unser Abendprogramm auf einem schönen Blatt Papier verewigt. Auf Englisch heißt das „Bedtime chart“, bei uns heißt das Abendprogramm 🙂

Dazu habe ich in der Mittagspause ein paar wunderhübsche Doodles von Kate Hadfield zusammengesucht und druckfertig gemacht, damit sie von unserer Zwetschke nur mehr gestanzt und geklebt werden müssen.

Abendritual

Ehrlich gesagt hat es bei uns in letzter Zeit abends ein bisschen gehakt. Iris‘ Bettroutine wurde immer wieder durch wildes Gehüpfe im „großen Bett“ gestört, weswegen sie Probleme hatte zur Ruhe zu kommen. Warum ist klar, exklusive Zeit mit Mama ist heiß begehrt. Darum hatten Rosi und ich heute ein kleines Gespräch, wie wir das abends machen können, damit Iris ungestört einschlafen kann. Dann haben wir alle Tätigkeiten für Iris und Rosi auf ein rosarotes Blatt Papier geklebt und gut sichtbar im Badezimmer (wo auch unser Wickeltisch steht) aufgehängt. Das rosarote Herz bedeutet „Kuscheln mit Mama“ – das war Rosi sehr wichtig. Die Sicherheit, dass ich, nachdem ich Iris niedergelegt habe, auch noch zu ihr komme. Heute hat es bereits wunderbar funktioniert und ich hoffe auch, dass es in Zukunft mit unserem „Abendprogramm“ leichter zu argumentieren ist, warum jeder von abends ein bisschen Zeit mit Mama allein braucht.

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Mein Zuckerl für euch: Die Druckvorlage könnt ihr euch wieder runterladen. Die Symbole sind genau so groß, dass man sie mit der 2 1/2 inch Kreisstanze von Stampin‘ Up! ausstanzen kann.

Abendritual

Alles Liebe, Angi