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Dinkel Osterbrot (spelt easter bread)

Ich tüftle schon die ganze Woche an einem Rezept für veganes Dinkel Osterbrot ohne Zucker und mit möglichst hohem Vollkorn-Anteil – da hab ich einiges an „Mitbringsl“ für nicht-wählerische Esser produziert, gell lieber Mann, liebe Schwiegereltern, liebe Arbeitskollegen und Arbeitskollegen vom Mann 😀

Das Rezept ist für eine ziemliche Menge Brot – ich habe aber festgestellt, dass man das Brot gut einfrieren kann und dass man dann den Würfel Germ gleich verbrauchen kann und nicht die eine Hälfte in Kühlschrank ranzig wird und zum Wegwerfen ist. Das wird insgesamt eine Teigmenge von ca. 1,5kg, also ein richtiges, steirisches Osterbrot.

Das brauchst du:

  • 1kg Mehl (Dinkel, ausgesiebt oder eine Mischung aus Vollkorn – ausgesiebt von max. 1:2)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 l Pflanzenmilch (ich habe Soja verwendet)
  • 60g Zucker (habe Kokosblütenzucker verwendet)
  • 60g Öl (habe Rapsöl verwendet)
  • 1 Würfel (42g) frische Germ
  • Zitronenschale
  • Vanillepulver
  • Rosinen

Instruktionen

  1. Milch, Zucker und Öl in einem Töpfchen mischen und warm machen, dann die Hefe hineinbröseln und warten bis alles schön zu gehen beginnt
  2. In der Zwischenzeit das Mehl vorbereiten, salzen und die Schale einer halben Zitrone abreiben und dazugeben. Auch das Vanillepulver und die Rosinen kommt jetzt dazu.
  3. Wenn die Hefe ordentlich schäumt, das „Dampfl“ zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert ein bisschen, also sicher 5 Minuten mit der Küchenmaschine Volldampf geben 🙂
  4. Den Teig zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen zum Gehen lassen. Nach einer Stunde einmal nachschauen gehen. Der Laib sollte sein Volumen in etwa verdoppelt haben. Nun mit Öl bestreichen.
  5. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  6. Das Backblech mit dem Osterbrot drauf in den heißen Backofen schieben und ein Tässchen Wasser reinschütten.
  7. GENAU 42min backen – danach aus dem Ofen nehmen und mit einem Geschirrtuch zudecken bis es vollständig ausgekühlt ist. Danach erst anschneiden und genießen 🙂

 

Baby Muffins Basisrezept

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Bald ist sie eins, meine kleine Maus (unglauuuuuublich). Und ich tüftle schon an ihrer Geburtstagsleckerei – und weil schön handlich sollen es Muffins werden. Nun hab ich schon einige Baby Muffin Rezepte aus dem Netz ausprobiert – hat alles miteinander nicht so gut funktioniert und auch nicht geschmeckt (ich kann offenbar wirklich nur vegan backen – ein Rezept mit einem Ei sah aus wie ein zusammengefallener Pancake :-()

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Aaaaber, ich habe jetzt ein Rezept getüftelt, dass all meinen Anforderungen entspricht und noch dazu gut schmeckt – sozusagen Ehemann-approved. Und dazu habe ich für 10 Muffins folgende Zutaten verwendet:

 

  • 1 Tasse Dinkelmehl (kein Vollkorn im 1. Lebensjahr hab ich mal irgendwo gehört)
  • 1 Prise Zimt
  • 1 1/2 TL Backpulver (Bio Weinstein)
  • 2 sehr reife zerdrückte Bananen
  • 1/4 Tasse Apfelmus
  • 1/4 Tasse Öl (Beikostöl verwendet)
  • 1/2 Tasse Dinkelmilch oder Hafermilch oder Reismilch (kein Soja, keine Nüsse im 1. Lebensjahr, auch irgendwo gehört)
  • 1 TL Vanilleextrakt (bitte wirklich keinen Billig-Vanille-Zucker verwenden – das würde die Qualität wieder drastisch senken)
  • ein paar Rosinen, getrocknete Feigen, getrocknete Marillen – alles fein gehackt (optional) (vielleicht auch irgendwann Schokotröpfchen?!)

Instruktionen:

  1. Alle trockenen Zutaten vermengen
  2. Die nassen Zutaten zugeben und gerade so viel rühren, dass alles vermischt ist. In 10 mit Muffinförmchen ausgelegte Mulden im Muffinblech füllen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Ich werde das nächste Mal einen Teil VK Mehl dazu nehmen und es dann nach dem 1. Jahr gänzlich ersetzten. Und ich werde dann auch die gerade offene Pflanzenmilch verwenden (außer Soja). Man kann im Sommer auch frisches Obst reingeben, beispielsweise Schwarzbeeren, Erdbeeren, was auch immer – oder auch einen geriebenen Apfel. Bei sehr weichem Obst würde ich empfehlen es vor der Milch einzurühren und dann entsprechend weniger Milch zu nehmen, ansonsten muss man sicherlich Mehl nachgeben.

Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

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